Nord-Süd-Trail Tag 6

Flensburg bis Schutzhütte Jakobsweg

Um 5:30 Uhr klingelt der Wecker im Hotel in Flensburg.

Eigentlich wollte ich den Wecker auf 6:30 Uhr stellen und er sollte uns nur im Notfall wecken, falls wir verschlafen. Habe mich wohl gestern Abend vor lauter Müdigkeit vertippt. Ausgeschlafen sind wir aber trotzdem.

Wir packen alle Sachen zusammen, frühstücken ausgiebig in der kleinen Küche und machen uns fertig für die weitere Reise. Wir bringen das Paket noch zur Packstation, damit wir in 5 bis 6 Tagen in der nächsten Stadt unsere Vorräte wieder auffüllen können. In dem Paket befindet sich auch Waschmittel, Gas und ähnliches, das wir evtl. nicht in jeder Stadt bekommen oder zu weite Wege laufen müssten. So sind wir auf der sicheren Seite.

Der Weg aus Flensburg führt am Bahnhof und durch ein Industriegebiet und ehe wir uns versehen sind die ersten 7 km schon gemeistert und wir aus Flensburg fast raus. Am Campingplatz Jarplund befindet sich direkt ein Edeka, wo wir das nötigste noch einmal frisch kaufen, wie zum Beispiel den Salat, den wir neuerdings gerne in der Mittagspause essen.

Heute führen die Wege tatsächlich nicht mehr so viel über asphaltierte Wege, sondern über Schotterstraßen, Waldwege und sogar den ein oder anderen Single Trail.

Endlich nicht mehr nur an Straßen entlang

Die Mittagspause verbringen wir an einem schönen kleinen See. Tatsächlich passieren wir heute einige Seen, sowohl kleine, als auch größere. Einer ist giftgrün, scheint wohl ‚umgekippt‘ zu sein.

Pause am See nutzen wir direkt zum Trocknen der Zelte

Ich kann nicht wirklich sagen, woran es liegt, aber heute purzeln die Kilometer nur so und das, obwohl mein Rucksack so voll mit Essen und Getränken ist, dass mir anfangs die Beine weh taten. Vielleicht bin ich mittlerweile im Wander Flow oder es ist die Waffel von gestern, die mir Energie geschenkt hat. Jedenfalls haben wir am Ende des Tages die Schutzhütte erreicht, bei der ich gestern noch dachte ‚da komme ich morgen sicher nicht an, die ist viel zu weit weg‘. 31,8 km haben wir bis hierher überwunden. Und außerdem war es für Schleswig-Holstein Verhältnisse sogar noch recht hügelig.

Unser Nachtlager in einer Schutzhütte

Gelaufene km: 31,8

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